„Wie nah lässt Du Gottes Wort an Dich ran?“ lautete die Einleitungsfrage zur Auslegung des Senfkorngleichnisses heute im Gottesdienst. Mir fällt ein, dass ich es schon oft „in touch“ mit mir gelassen habe, „denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust. (5. Mos./Dtn. 30, 11-14)“. Vor jeder Verkündigung des Evangeliums im kath. Gottesdienst mache ich mit den anderen das dreifache „kleine Kreuzzeichen“: Herr, Dein Wort sei in meinem + Verstand, auf meinen + Lippen und in meinem + Herzen! Und dann laut: „Ehre sei Dir, o Herr!“ Kleine Gesten, die über die rein akustische Wahrnehmung hinausgehen, das Wort unterstreichen und mich davon berührbar machen – wenn ich mich denn ansprechen lasse. Es ist ja der lebendige Gott, der mit mir reden will, oder Jesus höchstpersönlich. Diese Beziehungspflege hat Huub Oosterhuis so erbetet:

„Ganz nah ist dein Wort, Herr, unser Gott, ganz nah deine Gnade. Begegne uns denn mit Macht und Erbarmen. Lass nicht zu, dass wir taub sind für dich, sondern mach uns offen und empfänglich für Jesus Christus, deinen Sohn, der kommen wird, damit er uns suche und rette, heute und täglich.“

So und ähnlich kann man auch in einem Bibelkreis starten. Will ich mich finden und retten lassen? Habe ich das Jesus schonmal gesagt? Heute? Täglich? Auch in den Ferien bitte nicht vergessen. Und dann danach handeln!

2 Comments

  1. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. unter Umständen gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung des freien bzw. unfreien Willens seinen freien Willen verliert. Es ist gut, dass es einen technischen Fortschritt gibt (z. B. Computer). Aber die Technologie darf nur dann weiterentwickelt werden, wenn dadurch die Gefahren nicht größer werden als sie schon sind. Es ist z. B. unter den gegebenen Umständen falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Es ist sinnvoll, Faktor-X-Technologien (z. B. 0,3-Liter-Einsitzer-Autos, Linsermethode gegen Krampfadern) zu fördern. Die Verkehrsprobleme werden wesentlich reduziert, wenn fast jeder Mensch mit einem Motorrad o. ä. fährt, anstatt mit einem (Fünfsitzer-)Auto. Man sollte in eine klimatisch günstige Region (z. B. Süd-Spanien) auswandern. Man braucht dort nicht in einem teuren Haus zu wohnen, sondern kann in einem Gartenhäuschen leben. Man kann sich teilweise von Wildfrüchten ernähren. Es ist gut, an etwas Göttliches zu glauben. Aber die Welt wurde nicht “erschaffen”, sondern existiert von Natur aus (und seit ewig). Das Beten ist sinnlos. Ein Mensch muss u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und sich dann mit Mystik und Geistheilung beschäftigen. Z. B. mit Nahtoderfahrungen (Selbstmord ist abzulehnen). Und mit Traumdeutung (gemäß C. G. Jung) sowie Ereignisdeutung. Bestimmte esoterische Verfahren (z. B. Hypnose) sind gefährlich.

    Eso-Mystiker
    1. Lieber Bloggerkollege,
      deinen Kommentar habe ich nun auf x christlichen und muslimischen Seiten mit deinen x verschiedenen Identitäten mit demselben Wortlaut gelesen. Ich lasse ihn ausnahmsweise einmal stehen, damit sich jede/r selbst ein Bild davon machen kann, was einen Troll ausmacht. Sei dennoch von dem behütet, der uns einen scharfen Verstand schenkt.

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