Dieses Zitat aus Mt. 26, 73 entlarvt Petrus mit seinem galiläischen Dialekt als Jesus-Jünger, als er das nicht wahrhaben wollte, und dann seinen Herrn und Meister verriet.

Auch vor dem „dutzendjährigen Reich“ fing es mit der Sprache an. Dann wurden Bücher verbrannt. Und dann Demokraten ermordet, Menschen vergast, Christen enthauptet.

Was meint Björn Höcke wirklich, wenn er sein „großangelegtes Remigrationsprojekt“ mit „wohltemperierter Grausamkeit“ (nein, das hat ja nicht er erfunden, sondern ist nur ein Zitat von Peter Sloterdijk…) durchzieht, bei dem „Menschliche Härte und unschöne Szenen sich nicht immer vermeiden lassen“ werden? (Nie zweimal in denselben Fluss, Lüdinghausen und Berlin ³2019, S. 257) Grausamkeit, „wohltemperiert“? Gewaltanwendung, die sich nicht vermeiden lässt, leider? So wie in Plötzensee, wie in Auschwitz?

Die Lautsprecher der AfD sind Meister darin, es gar nicht so brutal gemeint zu haben und die Verantwortung von sich auf andere abzuschieben. Dann werden gerne Täter zu Opfern stilisiert. Auf dem Parteitag 2020 in Kalkar konnte man deren lautstarke Redebeiträge miterleben. Das Programm soll ein „sozial-patriotisches“ werden (Björn Höcke bei der Vorstellung des Thüringer Rentenkonzepts 2019 in Berlin). Auch diese Formulierung ist ausgeliehen, vom Wahlprogramm der SPD in Mecklenburg-Vorpommern 2011. Solche Schlagworte wie „Raubtierkapitalismus“ (Helmut Schmidt) und „Enteignung der Reichen“ (Karl Marx) stammen aus der linken Szene – sind also Termini des Sozialismus. Sie sind sozialistisch. Und eine „Staatsbürgerrente“, selbstverständlich nur für Deutsche, – alle anderen sind ja weg, dorthin, wo sie hergekommen sind – ist nationalistisch. Was nun der Unterschied sei zwischen „sozial-patriotisch“ und „sozialistisch-national“ wurde die Wahl-Ausländerin Alice Weidel vom Sender „Phoenix“ zum o.a. AfD-Parteitag gefragt, was sie so „unverschämt“ fand, dass sie eben keine Antwort geben konnte und den Reporter (der leider auch keine besonders gute Figur machte) mitten im Live-Interview stehen ließ. Nicht zum ersten Mal.

Hier muss es sich um die AfD-Landesgruppe Ost-Belgien handeln, … wenn man nach den Farben geht.

„Sozial-patriotisch“ ist nichts anderes als eine Tarnung für „nationalsozialistisch“,

aber eine ziemlich schlechte, wie ich finde. Eure Sprache verrät Euch! Auch, wenn noch andere diesen Dialekt sprechen.