Nach einem Tag [zu Atem kommen] gibt’s heute den passenden Losungs-Lehrtext:

Christus spricht: Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.

Das Buch der Offenbarung lesen wir gerade im Hauskreis. Die Sache mit der „Action-Gemeinde Ephesus“ und der „ersten Liebe“ ist auch nicht schlecht.

Entfache die Gnade Gottes wieder neu, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteil geworden ist. Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. (2. Tim. 1, 6+7)

Nach einem Jahr kommt mir das wieder auf den Schirm. „Besonnenheit“ sticht mir besonders ins Auge. Um für die nächsten Weichenstellungen vorbereitet zu sein, versuche ich im Blog mich meines pastoraltheologischen und konfessionellen [Standortes] zu vergewissern – Zwischenstation in einem überaus spannenden Prozess.

Ich arbeite in einer evangelikal-charismatischen Freikirche mit, halte aber engen Kontakt zum katholischen Seelsorgeamt und singe im Domchor. Eine wichtige Brückenfunktion nimmt dabei die kath.-charismatische Erneuerung (CE) ein, deren progressive Kräfte ich gerne unterstütze. Mein Hauptinteresse liegt auf „Gesellschaftsrelevantem Gemeindeaufbau“, weswegen ich in den Arbeitskreisen meiner Stadt zur „Lokalen Agenda 21“ mitmache und am Knotenpunkt von Stadt und Kirche Fortbildungen und passende Kongresse besuche. Engagement für zukünftige Lebensqualität ist mir gerade vor dem Hintergrund von Glaubensentwicklung, Lebenserfahrung und Berufsausübung wichtig, weil ich zum Miteinander der Generationen in einem Sozialraum etwas beitragen kann.