Wer hätte das gedacht?

Habe ich da beim [Zukunftsforum 2019] der Evangelischen Allianz in Deutschland [einen Nerv getroffen]? Am 3. Jan. 2020 hat „Hallo Niedersachsen“ des NDR-Fernsehens Ralf Meiser, Bischof der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, beim Kirchenträumen erwischt und gleich den Pressesprecher des Bistums Osnabrück, Hermann Haarmann, dazu befragt. Ökumenische Kirchengemeinde am Ort? Warum denn nicht?

Meine Meinung: Warum eigentlich in Notfällen? Christliche Diaspora ist überall. Sind wir nicht viel zu ängstlich? Und warum muss so etwas immer „top-down“ angestoßen werden? Können motivierte Christen/innen nicht einfach mal damit anfangen, ohne auf „Chef-Ideen“ zu warten? Für Hermann Haarmann ist mehr Ökumene unabdingbar für eine glaubwürdige Zukunft der Kirche. Ich habe beim Zukunftsforum spontan [an einem Strategiekonzept gearbeitet]. Dessen Unausgegorenheit sollte jetzt weiterentwickelt werden:

Dass eine ökumenische Gemeinde nicht geborenes Mitglied einer Einzelkonfession sein kann, dürfte Prämisse sein. Also „noch eine“ Freikirche, deren Mitglieder aber ihren konfessionellen Migrationshintergrund aktiv gestalten.  Ich kann mir eine gemeinnützige Genossenschaft als neues pastorales Strukturmodell vorstellen, und die beteiligten Bistümer, Landes- und Freikirchen müssten mitmachen. Wobei es natürlich auch ohne ginge. Oder: „Motivierende Kenntnisnahme“ wäre ja auch schon ein Meilenstein in den gegenseitigen Beziehungen. [Gemeindeneugründungen] sind mancherorts am Start, inzwischen sogar „auf katholisch“. Wer konkretes Interesse an „sichtbaren, lokalen Schritten in den nächsten zehn Jahren“ (Ralf Meister) hat, kann gerne [Kontakt mit mir aufnehmen]. Das EAD-Zukunftsforum soll 2020/21 regional weitergehen. „Multikonfessionelle Gemeinde  – wie anfangen?“ wäre ein konkretes Workshop-Thema. Hier der TV-Bericht, dessen Schlusssatz eigentlich jetzt schon nicht mehr stimmt: