Erstmalig als e. V. und [losgelöst vom Komm-Kirchen-Modell der Willow-Creek-Leitungskonferenzen] und als Ausweitung des bisherigen „Runden Tisches“ der Insider gibt es die Jahrestagung der [deutschen fresh-X-Sektion]. Wir treffen uns bei „Cross“, in der Jugendkulturkirche Kassel. Bundesweit ca. 300 Leute, Studierende bis Senioren, quer durch alle Konfessionen, leider niemand aus meiner „alten Firma“, dem Bistum oder der Stadt Osnabrück. Da ist wohl noch viel Luft vorhanden (wobei ich mir mindestens zwei bis vier Initiativen bei uns gut als fresh-X vorstellen kann!).

Titel ist „formational“, vom Mottoblock des anglikanisch / methodistischen Originals in England hergeleitet. Kirche ganz neu, erfrischend, und an ungewöhnlichen Orten oder auf ungewohnte Art und Weise. Sie will nicht nur „missional“ sein (lt. Bischof Stefan Oster in Wortidentität mit „apostolisch“ des Glaubensbekenntnisses), sondern „formational“ im Sinne von „lebensverändernd“. Und damit wären wir beim Stichwort „Bekehrung“, das die Weltweite Evangelische Allianz und auch PP. Franziskus (EG 3 „conversión“) für so wesentlich für die Kirche der Zukunft halten. Missionieren und bekehren, die Unwörter der traditionskirchlichen Pastoral! Ich bin sehr dafür, solche sprachlichen „Churchies“, wie sie besonders in Freikirchen gepflegt werden, in für heute verständliches Deutsch zu übersetzen, das auch Kirchendistanzierte verstehen können.

Der Pastoraltheologe Michael Herbst und die Studierenden seines [Greifswalder Instituts] sind da recht erfindungsreich. Christen sind zum „Jünger machen“ da (Mt. 28 par.), und so steht es auch im Kath. Katechismus gleich im Prolog Nr. 3+4, oder in der DNA des Mülheimer Verbands auf S. 9. Nur: Was ist heute ein Jünger, eine Jüngerin? Im griech. Urtext ist „Schüler“ adäquater, aber zu damaliger Zeit sind nicht nur Schulklassen-Angehörige gemeint, sondern (junge) Leute, die ganzheitlich „fürs Leben lernen“, die sich also vielleicht für eine „Azubi-Beziehung“ zu Jesus entschieden haben und sich auf den Weg machen.

Noch kritischer sehe ich Jünger „machen“ – wer möchte heute zu irgendetwas gemacht werden, dazu noch mit einer ziemlich verrückten Botschaft? Die Willow-Creek-Community formuliert: „Wir möchten Menschen, die fern sind von Gott,  zu hingegebenen Jüngern Jesu machen“ – und arbeitet mit der paradigmatischen Unterstellung der Gottesferne, der mit einer dezidierten Vereinnahmung zu begegnen ist. Jedenfalls kommt es mir so vor. Kommunikationspraktisch ein ziemliches Desaster. Jesus agiert ganz anders: „Was willst du, das ich dir tun soll“ (Lk. 18, 41). Er fragt, hört zu, drängt nichts auf.

Michael Herbst hält das Einführungsreferat. Er erinnert an einige Klassiker der fresh-X-Bewegung, u. a. Dallas Willard, der definiert: „Jüngerschaft (discipleship) ist der Prozess zu lernen, wie Jesus lebendig ist, wenn er Du wäre“.

Jünger-Sein heißt, bei Jesus in die Lehre zu gehen.

Ihm nachzufolgen zieht einen Erneuerungsprozess nach sich, den die Klassiker „Heiligung“ nennen. Gott selbst wird Mensch, der Geist Gottes zieht Menschen an sich, diese Vertikale (eines Kreuzes) hat die Horizontale zur Konsequenz, nämlich die liebende Beziehung zu anderen. Sie ist nach Martin Luther der Vertikale nachgeordnet. Michael Herbst möchte uns Mut machen, weil wir uns nicht mühsam zu etwas entwickeln müssen, was wir nicht sind, „denn wir entwickeln uns nicht zu, sondern als Töchter und Söhne Gottes,  im Raum guter Werke, die Gott geschaffen hat.“ Unser Auftrag als Christen ist: „Wir bitten an Christi statt…“ (2. Kor. 5, 20), was gleichzeitig unser aller Berufung zum Gemeinsamen (Allgemeinen) Priestertum begründet.

Die Lieblingsformulierung des Greifswalder Pastoralinstituts für den Insider-Begriff „Jüngerschaft“ lautet: Lebendiges, mündiges Christsein!
Mission muss einladend sein, und nicht mit Verlorenheit konfrontieren, was die Frohbotschaft zu einer Drohbotschaft macht.

  1. Lebendig: Der Glaube steht ganz alltäglich (d.h. nicht nur sonntags) im Zentrum der Existenz, der Begegnungen und Entscheidungen.
  2. Mündig: lernend, selbstständig, urteilsfähig, selbstversorgend
  3. Christsein: In allem Christus, in allem Gnade, in allem Glaube, in allem die Schrift.

In diesen Bezugsfeldern liegt nach Herbst „der Schlüssel für ganz viele kirchliche Problemzonen“, denn es geht ja nicht nur um meine persönliche (womöglich private) Gottesbeziehung, sondern

  • lebendiges, mündiges Christsein ist die Grundlage für
  • vitale Gemeinden und ein
  • gesundes Gemeinwesen überhaupt!

Michael Moynagh beschreibt in „Church in Life“ 2017 den Gegensatz einerseits von „withdrawal“ als Rückzug in eine fromme Glaubenssphäre und andererseits „engagement“ als Wegbegleitung durch „learning on the job“, Lernen durch aktives Mittun, und Lernen am Modell.

fresh-X plädiert für „mixed methods“ in der Mission, die „einen wesentlichen Beitrag leisten, wenn es um das Lebensverändernde („formational“) des Evangeliums geht“:

  1. sich persönlich investieren in Menschen
  2. was ist unser Plan („be intentional“): Dass Menschen bei uns wachsen und lebendige, mündige Christen werden!
  3. μετάνοια (Mentánoia) bedeutet Umdenken, Kehrtwende, Sinneswandel, „Bekehrung“–conversión. Die lutherische Übersetzung mit „Buße tun“ hat heute einen ganz anderen Sinn. Die kath. Liturgie kennt auch den „Bußakt“ (Sündenbekenntnis und Vergebungsbitte). Sogar in freikirchlichen Katechesen werden Buße und Reue und die einzelnen Schritte zur Umkehr noch durcheinandergebracht.

In Bezug auf unseren menschlichen Umgang miteinander: Die Transformationskraft für gesellschaftlichen Wandel kommt aus dem Glauben. In allen unseren missionarischen und pastoralen Unternehmungen sollten wir uns darüber klar werden

  • warum wir es machen (weil es halt immer schon so war?), und
  • woraufhin wir es tun (zielorientiert: Was wollen wir eigentlich in welchem Zeitraum erreichen?).
Nach der Bibelarbeit zu Joh. 21 (Echo-Methode) die Ideen des Auditoriums per Smartphones.

Es gibt neun Workshops in zwei parallelen Blöcken, sodass man zwei belegen kann. Ich entscheide mich für

„Formational und das Allgemeine Priestertum“,

denn Lebensveränderung zum mündigen Christsein impliziert Gemeinsames Priestertum. Einmal mehr wird mir bewusst, dass ich nicht nur getauft bin, sondern auch die Salbung zum Priester, König und Propheten empfangen habe, symbolisch als Erinnerung an das Erste Testament, aber doch auch ganz handgreiflich mit Chrisam-Öl, und sogar noch einmal bekräftigend bei meiner Firmung. (Lumen Gentium des 2. Vatikanischen Konzils betont das an mehreren Stellen ab Nr. 30. Mündige Christen – sog. „Laien“ – sind mit dem „ewigen Hohenpriester Christus Jesus … seinem Leben und seiner Sendung innigst verbunden“. Er gibt ihnen „auch Anteil an seinem Priesteramt zur Ausübung eines geistlichen Kultes zur Verherrlichung Gottes und zum Heil der Menschen. Deshalb sind die Laien Christus geweiht (!) und mit dem Heiligen Geist gesalbt und dadurch wunderbar berufen und ausgerüstet …  So weihen auch die Laien, überall Anbeter in heiligem Tun, die Welt selbst Gott“. Nr. 34) „Priesterlicher“ geht es nimmer, und zwar ohne Unterschied für Frauen wie für Männer!

Sabrina Müller, reformierte Theologin aus Zürich, identifiziert das Allgemeine Priestertum „als Randphänomen bei Wachstum und Kirchenentwicklung“, wenngleich es doch eigentlich „zu den zentralen Begriffen protestantischer Ekklesiologie“ gehört. Gerade deshalb möchte sie die Frage stellen, wie sich „Priesterinnen“ und „Priester“ heute zeigen, welche Lebensentwürfe sie haben und wie ihre gelebte Theologie aussieht, die sich im Alltäglichen immer wieder verändern und bewähren müsse.

Ich weiß nicht, ob allen Workshop-Teilnehmern klar ist, dass es hier nicht um Haupt- und Ehrenamtlichkeit geht, sondern um die „Berufung zu mündigem Christsein“ aller – und ich frage mich, ob an dieser Stelle nicht Katholiken schon ein ganzes Stück weiter gekommen sind als Evangelische, zumindest was die offizielle Lehre angeht (siehe oben). Dennoch sehe ich in der Praxis noch zu viel Klerikalismus, auch bei Landeskirchlern, und eine schleichende Gefahr sogar in der freikirchlichen Szene, z. B. was den Personenkult um Promi-Prediger/innen angeht. Also: Welche Lebensentwürfe haben wir, und wie zeigen wir sie (1. Petr. 3, 15). Entwickeln wir sie in lebendigem Austausch weiter?

Gleich geht es los: Blick ins Auditorium der Jugendkirche Kassel
„Nordhessische Stullen“ und Vitamine zur Mittagspause

 

 

 

 

 

 

Im zweiten Workshop geht es um Postkonfessionalität.

Auch [ich bezeichne mich gerne als postkonfessionell], denn sowohl als Kundschafter und Brückenbauer, als auch als Türöffner für ganz neue Räume und Horizonte muss man „das Gelobte Land“ verlassen und darf Neues entdecken. „Neuer Wein gehört in neue Schläuche“ (Lk. 5, 33-39) – und wir verwenden viel zu viel Energie darauf, die alten Schläuche wieder und wieder zu flicken, ja ihnen ein Comeback anzuschneidern. Keine Angst davor, die Dinge den Geboten des Evangeliums entsprechend zu verändern: „Die Kirche fordert uns alle zu einigen Veränderungen auf. Sie fordert uns auf, hinfällige Strukturen aufzugeben. Sie sind überflüssig.“ Hingegen müsse „dem Gesetz der Seligpreisungen“, der „Freude“ und der „Freiheit, die uns die Neuheit des Evangeliums bringt“, mehr Platz eingeräumt werden, so PP. Franziskus in seiner Art von Plädoyer für „formational“ in der Frühmesse vom 05.09.2014. „Es gibt Strukturen, die eine Dynamik der Evangelisierung beeinträchtigen können“ (EG 26). Welche davon sind denn wohl überflüssig geworden? Machtanmaßende Ämter mitsamt ihrer Insignien, sich selbst kontrollierende Hierarchien, Alleinvertretungsanspruch einer Konfession … alles das entspringt sicher nicht Gottes Willen für sein Volk und seinen Leib auf dieser Erde.

Jungen Leuten ist konfessionelle Zugehörigkeit nicht mehr wichtig. Ist das als Verlust zu beklagen, oder als Chance anzupacken? Wenn wir gemeinsam evangelisieren [wozu sich wichtige Konfessionen im Anschluss an Lund 2017 verpflichtet haben], müssen wir dogmatische Differenzen hintansetzen. Anders kann es nicht gehen, wenn wir zu einem Leben mit Jesus einladen wollen. Die Theologen können/müssen gerne weiter an den Unterschieden arbeiten und Gemeinsamkeiten herausstellen. Doch wie gehen wir mit der schwindenden konfessionellen Prägung junger Menschen um, bzw. was sollen wir stärken, welcher Gewinn lässt sich daraus erzielen? Ist die Folge von mehr Kooperation in der Jugendarbeit – oder im Gemeindeleben überhaupt – wirklich ökumenische Profillosigkeit? Eine Art Einheitsbrei?

Für jugendliche Pioniere über 60 sehr geeignet!

Die Workshop-Stunde war zu kurz, um „ins Eingemachte“ zu gehen. Jede Kirche/Gemeinde muss bei sich selbst klären, welche Strukturen hinfällig sind. Dann wären sie überflüssig und sollten zügig abgeschafft werden. Joh. 17 sieht keine Konfessionen vor, wie wir sie heute haben. Oder? Im Workshop haben wir aber viel über ein Kooperationsmodell gelernt:

Beispiel (und Vorbild für mich) ist [„All for One“ Fulda], ein Netzwerk von Evangelischen Allianzmitgliedern und katholischen Gemeinden und Seelsorgestellen. Auf der [W@nder-Konferenz für Pioniere] von Kirche²/fresh-X 2016 in Hannover habe ich den Gründer Björn Hirsch kennengelernt. Er ist Leiter der (kath.) [Citypastoral Fulda], offensichtlich charismatisch unterwegs und einer der „best project“-Protagonisten von [Mission Manifest]. Mit den „b.a.s.e.“-Gottesdiensten in einer Fuldaer Veranstaltungshalle und den „b.a.s.e.X“-Glaubenskursen erreicht All for One viele hundert Jugendliche und junge Erwachsene. Die [Liste der Kooperations-Gemeinden] liest sich wie das konfessionelle „Who is who“ Fuldas (und macht eine lokale ACK überflüssig, was allerdings orthodoxe Gemeinden noch ausschließt). Ich träume davon, dass so etwas auch bei mir zu Hause möglich sein müsste, gerade angesichts der Konfessionsgeschichte der Friedensstadt.

Ob All for One frischen Wind auch in die vorhandenen Gemeinden bringt, ist sehr unterschiedlich. Freikirchliche dürften am ehesten davon profitieren. Warum eigentlich? Ja, es gab auch Taufen Erwachsener, und die waren katholisch. Doch in welche Gemeinden hinein? Oder sollte sich b.a.s.e. als Gemeinde (bzw. gGmbH.) formieren, nach dem Modell von [ICF] (deren Gründer Leo Bigger in seiner kath. Herkunftsgemeinde damals noch keine Heimat zu finden vermochte)? Wir sollen mutig vorangehen, „ohne Beschränkungen und Ängste“, meint jedenfalls der Bischof von Rom (EG 33). Der neue Bischof von Fulda ist als Leiter des Freiburger Priesterseminars einer der Mitarbeiter des dortigen [(ersten deutschen) Gebetshauses]. Ich wünsche den Fuldaern, dass aus diesem Beziehungsnetz eine Neuformierung der Citypastoral erwächst und die missionarische Ausrichtung auch bessere Priorisierungen bei Personal und Budget ermöglicht.

Eins meiner Lieblingsbilder: Der Bischof von Rom im Kreis der Weltweiten Evangelischen Allianz mit seinem pfingstkirchlichen Freund Giovanni Traettino am 06.11.2014

Aber entscheidend ist auch hier nicht die Struktur, das Was und Wie, sondern das Warum und Wozu! Die Welt kann nur dann zum Glauben kommen, wenn die Christen in diesem Glauben zusammenfinden (Joh. 17, 21) – eine conditio sine qua non! Solange Christen nicht zusammenkommen, sondern sich lieber ihre dogmatischen Unterschiede um die Ohren hauen und Zugangsbedingungen für echtes Christsein aufstellen, solange sie die Mauern voreinander nicht tatkräftig abbrechen, solange ist alles Beten um Erweckung scheinheilig, und Kirche in der Gesellschaft völlig unglaubwürdig. All for One versteht Jüngerschaft so:

„Einheit leben, um authentische Zeugen der Liebe Gottes in unserer Gesellschaft zu sein.“

(Die Parallelen zum Programm der [Allianz-Gebetswoche 2019] springen direkt ins Auge.) „Bibel, Gebet und Lobpreis sind unser Fundament“, heißt es weiter – eine sehr konfessionell-unkatholische Terminologie, aber dann das unmissverständliche Ziel: „Lass uns gemeinsam unsere Gesellschaft verändern!“ – genau darum geht es beim Reich Gottes und beim katholischen „Gaudium et spes“ [Die Kirche in der Welt von heute]: missional, kontextuell, formational (lebensverändernd) und gemeinde-bildend bzw. -erneuernd.

Was nehme ich mit nach Hause?

  1. In unseren Visions- und Leitbild-Prozessen auf eine [allgemein verständliche Sprache] achten. Das hat auch Rückwirkungen auf ein zeitgemäßes Verständnis von lebendigem, mündigen Christsein, d. h. „Jüngerschaft“, besonders auf Gruppenbildungs-Prozesse.
  2. Die [Basisliteratur von Michael Moynagh] lesen: Fresh Expressions Of Church – Eine Einführung in Theorie und Praxis, Gießen (Brunnen-Verlag) 2016, ISBN 978-3-7655-9111-2.
    (Es gibt auch das „Praxisbuch“, aber Best-Practice-Beispiele habe ich auf den fresh-X- Tagungen bereits kennengelernt.) Mir geht es darum, wann und wie eine Initiative zur fresh-X (mit Registrierung!) werden kann, speziell das [Netzwerk „Osnapray“], bzw. unser Gemeinde-Projekt [„Missionarische Zellgruppen“].
  3. Für Letzteres nehme ich viele Anregungen mit:
    Ein Sonntagsgottesdienst bzw. eine Eucharistiefeier sind aufgrund ihrer festen Kommunikationsstruktur nicht für den Austausch über Glaubens- und Lebensfragen geeignet. Gottesdienst (auch freikirchlicher) will eine Feier sein, kein Religionsunterricht. fresh-X plädiert für Christen als „Doppelgänger“, die also sonntags Gottesdienst feiern, aber unter der Woche noch einmal zusammenkommen, zum Bibelteilen, zu Gespräch und Glaubenszeugnis („Zeugnisgruppen“). Das „Geschäftsmodell Zellgruppe“ fokussiert noch einmal das missionale Wesen der Berufung, denn fresh-X birgt auch die Gefahr des Herumkurierens an Symptomen durch krasse Örtlichkeiten, die neu sein mögen, oder Großevents, die auch Strohfeuer sein können.
  4. Wegbegleitung durch Coaching und „learning on the job“ sind für [meine persönliche Glaubensentwicklung] der letzten Jahre eminent wichtig geworden. Ich bin unendlich dankbar für eine Gemeinde und einen Hauskreis, die das möglich, hautnah erfahrbar gemacht und an manchen Punkten auch erduldet haben! fresh-X und Michael Moynagh könnte die Klammer bilden zwischen meiner Herkunft und den Herausforderungs-Paketen (challenge), die Gott mir für mein 3rd Life vor die Füße gelegt hat.
  5. Voriger Blog über unseren neuen Gemeinde-Arbeitszweig

    Grund (warum?) und Ziel (woraufhin?) müssen klar sein, bevor das Was? und das Wie? geplant wird. fresh-X und die Zellgruppen-Methode nach Roberto Bottrel oder Dave & Ron Ferguson haben hier grundlegende Schnittmengen! Prüft alles und das Gute behaltet (1. Thess. 5, 21).

  6. So sind z. B. die ersten vier Schritte einer fresh-X durchaus anwendbar auf die Bildung von Zeugnis- bzw. Jüngerschafts-Zellgruppen, wobei Gemeindegründung nicht das Ziel von Zellgruppen sein muss – Gemeinde-Erneuerung kann und sollte es aber mindestens sein!
(Bild: fresh-X Infos und Einblicke)

Seit drei Jahren sind wir in Osnabrück mit [„Osnapray“] in der „Worship“-Phase. „Urbane Mission beginnt nicht mit einem Auftrag, mit Überzeugungen und Konzepten. Sie beginnt mit Anbetung!“ (Harald Sommerfeld zit. in: Citypastoral Fulda – Gedanken. Modelle. Projekte, Broschüre ohne Jahr und Verlagsangabe) Jetzt ist der Kairos für den Start der Service-Phase! Und die beginnt interessanterweise als missionaler Arbeitszweig einer Stadtgemeinde, die auf eine jahrzehntelange Geschichte zurückblickt und ihr eigenes Startup an die „Mülheimer Erweckung“ Anfang des 20. Jhdts. anknüpft. Neuland wird immer durch Kundschafter und Pioniere entdeckt, Fehler und Rückschläge inbegriffen.

[Hier die Reportage über die Tagung bei evangelisch.de]

Grafik: Regine Born

 

 

 

 

2 Comments

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